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Projektname: Lightsite Teamsprecher-/in: Nico Becher
     
Kategorie: Kunst und Design Lehrer-/in: Ulrich Bingel
     
Schule: Friedrich-List-Schule Teammitglieder:
Iris Becker
Janine Rülicke
Meike Reinhardt
Sabine Weers
Sven Hasselbach
Wolfgang Fuchs
 
     
Klasse: 1151    
 
   
   
   
   
   
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  Projektbeschreibung:  
   
 


Luminale Projektbeschreibung

Wir, die Fotografenklasse 1051 der Friedrich-List-Schule in Wiesbaden freuen uns darauf an der Luminale aktiv teilzuhaben.
Als Fotografen beleuchten wir oft Objekte, üblicherweise stehen dabei unsere eigenen Vorstellungen im Vordergrund.
Bei diesem besonderen Projekt werden wir die Herausforderung annehmen die Lichtphantasien anderer aufzunehmen und ihre Stimmung auf unseren Fotografien einzufangen.
Wir werden das Festival der Licht-Kultur nicht einfach besuchen. In mehreren Gruppen dokumentieren wir die Objekt und zeichnen so mit unseren Bildern auf, was die Luminale an innovativer Beleuchtung bietet.

 
   
 
 
   
   
   
  Links:  
   
 
light-building.messefrankfurt.com/frankfurt/de/fakten_luminale.html
www.goodpixel.com/
www.km-net.de/
www.light-site.de/
 
   
 
 
 
     
 
 
 
Farbenspiel Speed Selina
Svenja 2 Svenja 3 Svenja
Trompete Mell Livhtwand
Lichtsäule Grab Brunnenlicht
Eingang Meike 2 Meike 3
Fish √ Fliege kreatives Haus
Kurhaus Meike Engel
Fire kleine Lightsite Zeitungsartikel Siegerarbeiten √
 
     
   
   
 
 
Nachtfotografie 17.04.2009

Nachtfotos sind ein Themenbereich der Fotografie, der sich mit dem Fotografieren bei Dämmerung, hereinbrechender Nacht oder Langzeitbelichtungen bei Nacht befaßt. Bei diesem als schwierig geltenden Bereich der Fotografie werden Belichtungszeiten von einigen Sekunden bis Minuten verwendet.

Bedingt durch die langen Belichtungszeiten können bei der Nachtfotografie Probleme wie der Schwarzschildeffekt in der Analogfotografie oder deutliches Bildrauschen in der Digitalfotografie auftreten.

Um helle Lichtquellen herum entstehen durch die langen Belichtungszeiten Lichthöfe, dies ist insbesondere bei stark geöffneter Blende der Fall. Ebenfalls machen sich bei geöffneter Blende eine geringere Schärfentiefe und damit verbundene Bildunschärfen nachteilig bemerkbar.

Meist wird die Szenerie von künstlicher Lichtquellen mit unterschiedlichen Farbtemperaturen beleuchtet, wie Straßenlampen, Leuchtstoffröhren und Glühlampen. Diese erzeugen ein Mischlicht, das die Farbwiedergabe auf dem Foto beeinflußt und nicht selten verfälscht.

 
Belichtungsmessung 17.04.2009

Man verwendet die Belichtungsmessung um die passende Kombination aus Verschlusszeit und Blende rauszufinden, um ein korrekt belichtetes Bild zu erzeugen.
Die Belichtungsmessung durch ein Handmessungsgerät wird meistens in Studios durchgeführt, da hier oft mehrere künstliche Lichtquellen verwendet werden.
Als Einheit bei der Belichtungsmessung gilt der Lichtwert. Der Belichtungsmesser gibt Auskunft über die vorhandene Lichtmenge.
Alle Belichtungsmesser erhalten als Meßzellen eine Silizium-Fotodiode, die an eine Batterie angeschlossen ist. Je größer der Lichteinfall ist, desto stärker ist der Strom der von der Diode ausgeht. Der Strom wird auf einem Zeigerinstrument oder auf einer Digitalanzeige sichtbar gemacht.

Es gibt zwei Arten der Belichtungsmessung, die Objektmessung und die Lichtmessung.
Bei der Objektmessung wird das vom Objekt reflektierende Licht gemessen. Der Belichtungsmesser empfängt dabei innerhalb seines Meßwinkels alle Lichtanteile, die vom Gegenstand reflektiert werden. Die hellen, mittleren und dunklen Anteile des Lichtes werden vom Belichtungsmesser zu einem mittleren Wert zusammengefaßt.

Bei der Lichtmessung wird das auf das Objekt einfallende Licht gemessen. Dies setzt einen Belichtungsmesser mit Kalotte voraus. Durch das auf das Motiv fallende Licht lässt sich die Lichtreflektion in Richtung Kamera schließen, es wird das Licht gemesen und nicht das Objekt. Es wird von Objekt in Richtung Kamera gemessen.

 
Mit Installation und Kamera dabei 14.04.2009
Mit Installation und Kamera dabei Zwei Wiesbadener Schulen beteiligten sich am lightsite-Parcours

fas. WIESBADEN Im Rahmen des ligthtsite-Parcours der Luminale, waren auch zwei Wiesbadener Schulen – die Elly-Heuss-Schule und die Friedrich-List-Schule – mit eigenen Projekten vertreten.

Die 12. Klasse des Kunst-Grundkurses der Elly-Heuss-Schule zeigte sich verantwortlich für das Projekt namens „out of mind“, das hinter dem Kurhaus zu sehen war. Die Videoinstallation zeigte die Gesichter verschiedener Schüler des Grundkurses. Über die Gesichter schoben sich Textfragmente und Zeichnungen. Die Idee dahinter sei es gewesen, „Geschichten aus dem Horizont der Schüler zu erzählen“, so die verantwortliche Kunstlehrerin Julia Hirsing. Die Textfragmente reichten dabei von einfachen Ausrufen, wie: „Ich bin müde“, bis zu Auszügen selbstverfasster Gedichte. „Die Schüler sollten ihren eigenen Alltag und ihre Gedanken dazu wiedergeben“, so Hirsing weiter.

Das zweite Schulprojekt wurde von der Fotografenklasse der Friedrich-List-Schule initiiert und dokumentiert fotografisch die verschiedenen Projekte der lightsite im Kurpark. „Wir wollen natürlich die einzelnen Projekte selbst fotografieren“, so Nico Becher, einer der am Projekt teilnehmenden Schüler, „aber ebenso wollen wir den Moment festhalten, wenn sich bei den Besuchern der ‚Ah’- und ‚Oh’- Effekt einstellt“. Eine Ausstellung der Fotografien sei für den Sommer angedacht, so Joe Kaiser, der sich für die Konzeption des lightsite-Parcours mitverantwortlich zeigte. Datum und Ort für die Ausstellung stünden allerdings noch nicht fest, so Kaiser.

Wie auch die Schüler der Elly-Heuss-Schule, opferten die Schüler der Friedrich-List-Schule ebenfalls einen Teil ihrer Freizeit, um die Projekte zu realisieren. So spart Joe Kaiser auch nicht mit Lob: „Ich finde es klasse, dass sich die Schüler so reingehängt haben. Dieses Engagement muss man einfach loben!“

 
Zu beachten beim Fotografieren 07.04.2009

Um die schönen Lichteffekte der Lightsite festzuhalten
haben wir alle ein Stativ benötigt, da auf Grund der
geringen Lichtmenge bei Nacht eine lange
Belichtungszeit erforderlich war.
Für Nachtaufnahmen muss die Kamera stabil aufgebaut
sein, Lichtstarke Objektive sind von Vorteil.
Da viele Projekte auf der Lightsite mit Bewegung
verbunden waren, zum Beispiel der Feuermann, konnte man
im voraus nicht viel planen. Man wusste ja nicht wie
sich die Leute mit den Fackeln bewegen werden. Also
musste man möglichst schnell eine gute Perspektive
finden um das Feuer perfekt zur Geltung zur bringen.
Bei bewegten Lichtern kann man auch wunderbare Effekte
erzielen, indem man eine absichtlich sehr lange
Belichtungszeit an der Kamera einstellt. Es entstehen
Zum Beispiel Feuerkreise oder Wisch-Effekte.

 
Wiesbadener Licht-Nächte 07.04.2009

10.04.2008 - WIESBADEN

Von Jutta Schwiddessen

"Lightsite"-Performances sind ein Muss für Kunst- und Kulturinteressierte

WIESBADEN Heute startet die "Lightsite08", der Wiesbadener Leitstrahl der Frankfurter Luminale: Das dreitägige Event mit Projekten von 30 Künstlern und Designern ist ein Muss für Kunst- und Kulturinteressierte.

Spannung, Poesie, Hightech, Kunst und Kommunikation - Licht kann alles verbinden, wie der Parcours der Licht- und Medieninstallationen im Rahmen der Wiesbadener "Lightsite08" zeigt, die bis Samstag im und um den Kurpark stattfindet. Die Eröffnungsparty heute Abend im Parkhaus Bowling-Green ist zwar bereits ausgebucht, doch wer sich rechtzeitig einfindet, kann dort um 20 Uhr die (auf 500 Besucher begrenzte) Eröffnungsperformance mit Licht- und Klanginszenierungen erleben. Michael Eibes, zusammen mit Joe Kaiser Erfinder und Kurator der Wiesbadener "Licht-Biennale", verspricht "spannende, überraschende und kommunikative" Events. Vor allem am Freitag- und Samstagabend im Wiesbadener Kurpark: Von 19 bis 24 Uhr inszenieren Künstler sich und das Licht und plaudern am gelben Meeting-Point oder der "Lightsite"-Bar gern über ihre Projekte. Samstag gibt es um 21 Uhr übrigens eine Fluxus-Performance. Der Eintritt in den Park des Lichts kostet inklusive Programm sieben Euro. Einige "Lightsite"-Highlights sind übrigens kostenlos: Neben der Eröffnung in der Bowling Green-Tiefgarage kann man von heute bis Samstag faszinierende Lichtinstallationen am Warmen Damm erleben. Haupt-Showtime ist hier Donnerstag bis Samstag um punkt 21.52 Uhr, wenn ein "Regenbogen" das Staatstheater verzaubert. Zur restlichen "Dunkelzeit" zwischen 19 und 24 Uhr darf man sich vom interaktiven "Ruflicht" überraschen lassen. Die Fassade der Söhnlein-Villa in der Paulinenstraße ist ein weiterer Licht-Spot und spiegelt jeweils um 20.30, 21.30 und 22.30 Uhr die Geschichte des 20. Jahrhunderts im 20-minütigen Zeitraffer wider. Und weil Licht mancherlei Facetten hat, gibt´s Freitagabend, 19 Uhr, in der Architektenkammer, Bierstadter Straße 2, die Podiumsdiskussion "Lichtverschmutzung". Renommierte Architekten, Lichtplaner und -künstler beleuchten kritisch die zunehmende "Erhellung" in den Städten.

 
Donnerstag, 10. April, 22 Uhr: 07.04.2009

lightsite Party in der Tiefgarage unter dem Bowling Green/ Ebene Gelb. Am Eröffnungstag der lightsite 08 luden die Veranstalter, das Kurhaus Wiesbaden, der DDC und die Architekten- und Stadtplanerkammer zur heißen Party in den Untergrund. Begleitet von hypnotischen Licht- und Videoinszenierungen verschmelzten die ansteckenden Housebeats des Electronic Musik Stars Peter Latino und die Vocalistin Marya die gelbe Ebene der Tiefgarage in glühendes Plasma. Da durften wir, mit unseren Kameras natürlich nicht fehlen. Also rein ins Getümmel und Motive suchen. Hier wurde natürlich alles auf den Chip gebannt, von tanzenden People, über Lichtskulpturen zu den Bedienungen, bis hin zum einfachen Vorhang der als Beamerleinwand umfunktioniert war.

 
Donnerstag, 10. April 07.04.2009

Liveperformance in der Tiefgarage unter dem Bowling Green/Ebene Rot. Eine einstündige Live-Licht- und Klanginszenierung an einem dafür ungewöhnlichen Ort zum Eintauchen, Wahrnehmen und Wirken lassen. Ein Projekt der Künstlerin Gisela Meyer-Hahn. 

Hierbei wurden verschiedene Installationen mit farbigem Licht angestrahlt und das ganze wurde durch Musik unterstützt. Durch die immer wechselnden Lichtquellen, war es sehr schwer sich auf die Situation einzustellen, aber wir haben trotzdem, oder gerade deshalb schöne Momentaufnahmen von diesen Ereignis bekommen.

 
Vorbereitung 06.04.2009

Kurz vor der Lightsite, natürlich eine Teambesprechung. Alles musste Organisiert werden um das ganze in den Griff zu bekommen wählten wir einen Präsidenten (Nico Becher) und einen Vize Präsidenten (Wolfgang Fuchs), die sich um Planung und Timing kümmerten.

Auf was muss geachtet werden und welches Spezialequipment wird benötigt? Wer fotografiert an welchem der 3 Tage und welche Projekte sind nur einmalig?

Natürlich wird eine Digitale Spiegelreflexkamera mit einem Stativ benutzt. Das Stativ wegen der langen Verschlusszeit, da es meistes schon dunkel war, digital um die Bilder schnell und effizient zu bearbeiten.

Geplant war  außerdem, dass jeweils 3 Gruppen den Parkour durchliefen, um sich dann alle 1 1/2 Stunden zutreffen um eine Lagebesprechung

abzuhalten. Welche Projekte noch zu fotofrafieren sind und die Bilder der andern Fotografen anzuschauen

 

 
the beginning 06.04.2009

Das Projekt Lightsite Fotografie ergab sich im Grunde aus Zufall. Nico Becher

vertrat seinen, Vater Jörg Brandt mit dem Projekt Ironfire, bei einer der Lightsite Vorbesprechungen. In dieser Sprechung ging es auch darum, dass die Lighsite bebildert werden sollte.

Ein kurzes Gespräch in der Klasse löste Begeisterung aus und als “Bezahlung" sollte eine Ausstellung herausspringen.  Gesagt getan. Das Projekt wurde zu unserem. 

 

 
Kurhaus zieht magisch an 06.04.2009

09.01.2009 - WIESBADENER-Kurier

Lightsite-Ausstellung: Besucher küren ihr Lieblingsbild und gewinnen

WIESBADEN (isa). Mehr als hundert Besucher der Ausstellung Lightsite-Fotografie haben im Pressehaus auch ihr Votum für die aus ihrer Sicht beste Arbeit abgeben. Mit großem Abstand kam das "Brunnenlicht vorm Kurhaus" auf Platz 1.

Der Kurier hatte angehenden Fotografinnen und Fotografen ein Forum für ihre Impressionen von der "Lightsite 2008" gegeben. Diese Kunstaktion rund ums Kurhaus ist von Absolventen der Fotografenklasse an der List-Schule in künstlerischer Art und Weise abgelichtet worden. Leuchtend und kreativ, so urteilten die Besucher der Ausstellung im Pressehaus über die von einer Fachjury prämierten Arbeiten.

Von den Besuchern wollte der Kurier wissen, was denn ihr Lieblingsbild sei. Wenn sich knapp die Hälfte der Teilnehmer des Besucherwettbewerbs auf das "Brunnenlicht vorm Kurhaus" gestürzt haben, so befinden sie sich in bester Gesellschaft. Auch Oberbürgermeister Helmut Müller oder etwa Schuldezernentin Rose-Lore Scholz hatten bei der Eröffnung der Ausstellung gleich ihre Begeisterung für diese Arbeit von Janine Rülicke ausgedrückt. Die junge Fotografin selbst sagt: "Die Idee war, die Lichtspiele der Lightsite mit einem bekannten Wahrzeichen zu verbinden . . ." Auch ein zweites Bild von Rülicke ("Lichtstäbe") fand viele Fans. Ebenso wie Nico Bechers "Speed". "Die Schnelligkeit und Dynamik eines Tänzers" will der Fotograf damit rüberbringen.

Aus den zur Ausstellung abgegebenen Voten haben wir folgende Gewinner gezogen: David Mentoya (ein ipod-shuffle), Monika Leichtweis (ein Halbjahres-Abo des Kurier) und Annette Martin (ein Foto-T-Shirt nach Wahl). Wir werden uns mit den Gewinnern in Verbindung setzen. Herzlichen Glückwunsch!

 
Kunst ansehen und gewinnen 06.04.2009

12.12.2008 - WIESBADENER-Kurier

red. Das altehrwürdige Kurhaus angestrahlt in grellem Pink oder in warmen Goldtönen, beleuchtete Papierkörbe, schrill-kunterbunte Tanzszenen: Innovative und experimentelle Ansichten bieten elf Friedrich-List-Berufsschüler der Fotografenklasse und Auszubildende, die sich dem Kurier-Wettbewerb "Momentaufnahmen der Kunst" stellten, allemal. Die Ausstellung im Nachklang zur Kunstaktion "Lightsite" ist noch bis zum 24. Dezember im Pressehaus, Langgasse 21, zu den Geschäftszeiten zu sehen. Besucher können ihr Lieblings-Foto wählen und gewinnen: Ein iPod Shuffle, ein Foto-T-Shirt mit Lieblingsmotiv und ein Halbjahresabo des Kurier. 

 
Leuchtend und kreativ 06.04.2009

03.12.2008 - WIESBADENER-Kurier

Wie junge Fotografen den Sommer 2008 festhalten / Kurier lädt ein

isa. WIESBADEN Wer im Weihnachtstrubel einmal für kurze Zeit in eine andere Welt des Lichts eintauchen möchte, der kann das noch bis zum 11. Dezember im Pressehaus, Langgasse 21, auf Einladung des Kurier tun. Hier sind preisgekrönte Arbeiten von jungen Fotografen ausgestellt. "Lightsite" im Winter.

Nicht nur Wiesbadens Oberbürgermeister Helmut Müller und Schuldezernentin Rose-Lore Scholz "flogen" auf das "Brunnenlicht" vorm Kurhaus (Nummer 1 auf dieser Seite). Auch viele andere Besucher der Vernissage und danach waren von dieser Wiesbaden-Perspektive besonders angetan. "Die Idee war, die Lichtspiele der Lightsite mit einem bekannten Wahrzeichen Wiesbadens zu verbinden . . . Die helle Beleuchtung unterstützt die Leichtigkeit des Wassers und steht in einem schönen Kontrast zum doch eher mystisch angeleuchteten Kurhaus. . . " So beschreibt Janine Rülicke selbst ihre Arbeit. Auf dieser Seite sollen die erfolgreichen Auszubildenden zu Wort kommen. So meint Preisträgerin Svenja Groß zu ihrem Leuchtfeuer (2): "Ich fand es interessant, wie alltägliche Gegenstände ins rechte Licht gerückt werden. Ich wollte den Mülleimer so darstellen, als ob er explodiert." Aus dem "Weißen Haus" (Söhnlein-Villa in der Paulinenstraße) ist für Nico Becher, Initiator der Fotodokumentation anlässlich der Lightsite 2008 vor und hinter dem Kurhaus, ein "Kreatives Haus" geworden (3). Er wollte "aus so etwas Kreativem noch mehr Kreativität herausholen. Diese Faszination, die das Haus ausstrahlt, einzufangen und auf ein Blatt Papier zu bringen, so dass die Spannung bleibt und nicht in Luft verschwindet, diese Aufgabe wollte ich mir stellen." Einfach nur Lightsite heißt die Arbeit von Selina Süß. "Für mich sind es Licht und Farben, die Lightsite einzigartig machen, und dies habe ich versucht, in meiner Serie darzustellen. Aber auch die Menschen in meinen Bildern formen das Licht und die Atmosphäre (4). Mit "Die Fliege" (5) will wiederum Nico Becher ein Bild präsentieren, "das alleine durch seine irreale Aussage lebendig wird. Ein Satz, der nicht nur Fliegen zugeordnet wird, sondern auf diverse Lebenssituationen passt: Dem Menschen wird die eigene Sicherheit in der heutigen Zeit immer wichtiger - der Fliege auch." In einer Serie hat sich Janine Rülicke mit Lichtstäben (6 und 8) befasst. Die Idee entstand, als richtig viele Leute sich bei dieser Attraktion der Lightsite im Kurpark versammelten, hinliefen, anschauten . . . "Diesen Treff wollte ich mit Bildern dokumentieren." Noch einmal Initiator Nico Becher: Mit "Speed" (7) möchte er "die Schnelligkeit und Dynamik des Tänzers ausdrücken. "Zum Rhythmus der Musik bewegt sich dieser junge Mann wie unter Drogen", beschreibt der Fotograf, "mit dem dazukommenden Zoom-Effekt des Hintergrundes soll die Surrealität unterstützt werden." "Die Idee, das Lichtspiel zu dramatisieren, kam von meinen Mitschülerinnen Janine Rülicke und Svenja Groß", verrät Wolfgang Fuchs. Die Überlegung, Personen zu integrieren, war ihm die Serie "Bank" wert (9): Nacht und Tag, Schwarz und Weiß - die Akteure zogen sich einen weißen Overall über und bezogen nach der Aufforderung "Setzen" ihre Plätze auf der Bank, beschreibt Fuchs das Spiel.

 
Applaus für die Auslöser kleiner Leuchtfeuer 06.04.2009

28.11.2008 - WIESBADENER-Kurier

Von Cornelia Diergardt

"Lightsite"- Projekte von List-Schülern beeindrucken / Kurier zeigt Arbeiten bis 11. Dezember im Pressehaus

WIESBADEN Die "kleine Lightsite" ist eröffnet. Zwei Wochen lang stellt der Kurier die ausgezeichneten Fotoarbeiten der List-Schüler im Pressehaus aus. Gestern fand die Preisübergabe an die talentierten Jung-Fotografen statt.

"Leuchtfeuer", der knallgrün, scheinbar explodierende Abfalleimer im Kurpark, landet auf Platz eins in der Kategorie "Künstlerisches Bild". "Lightsite", die experimentelle Erforschung mit der Kamera vor einem weißen Fadenvorhang in der Tiefgarage unterm Bowling Green, erklären die Juroren ebenfalls für absolute Spitze - und zwar in der Kategorie Serie. Zwei junge Frauen räumen ab beim Wettbewerb "Momentaufnahmen der Kunst" und wurden bei einer erstmalig stattfindenden Vernissage im Foyer des Pressehauses geehrt: "Leuchtfeuer"-Entfacherin Svenja Groß, Auszubildende im Fotostudio von Monika Werneke. Die 18-Jährige bediente sich bei ihrer Foto-Inszenierung einer fast in Vergessenheit geratenen Technik: Sie drückte den Auslöser, zoomte zugleich und schuf so ein stark dynamisches Bild. Die Licht- und Schatten-Künstlerin von "Lightsite" heißt Selina Süß, steckt im zweiten Ausbildungsjahr bei Oliver Rüther Photograph. Die 22-Jährige schuf die serielle Kompositionen mit beinahe mystischen, weißen Flächen, hin zum fast Konkreten mit Mensch und viel Atmosphäre. Regionale Projekte Oberbürgermeister Helmut Müller freut sich nicht nur, dass Wiesbaden mit der "Lightsite" im April, den Parcours mit Licht- und Medieninstallationen von 30 Künstlern im Kurpark, "anspruchsvolle, regionale Projekte" zur "Luminale" vorweist. Auch die "kleine Lightsite" im Pressehaus, so der Rathaus-Chef, zeuge von dem kreativen Potenzial der Landeshauptstadt. Komplimente, die nicht zuletzt an die Initiatoren der beiden Veranstaltungen gerichtet waren, die Kreativ-Köpfe Michael Eibes und Joe Kaiser, die dank der Unterstützung zahlreicher Sponsoren letztendlich auch die Nachschau mit dem Kurier als Partner in der Langgasse 21 initiieren konnten. Richtig inszeniert Ob "Lightsite" im April oder die bis 11. Dezember laufende Ausstellung im Pressehaus: Erstere wäre nicht so umfangreich per Kamera dokumentiert worden, letztere wäre erst gar nicht auf die Beine zu stellen gewesen, hätten sich nicht Friedrich-List-Berufsschüler aus der Klasse von Ulrich Bingel als Fotografen-Team angeboten. Eibes und Kaiser erkannten schnell, dass die künftigen Profi-Fotografen "nicht nur einfach ablichteten", sondern "richtige Inszenierungen, sogar Lichtinstallationen" schufen. Die Idee zu einem Wettbewerb war geboren. Die "angenehme" Aufgabe der Preisübergabe wie Jahresabos für Foto-Fachzeitschriften, Printentwicklungen, Festplatte oder Lunch-Gutschein übernahm Oberbürgermeister Müller. Nico Becher, Janine Rülicke und Wolfgang Fuchs gehörten zu den Ausgezeichneten. Mit Kamera-Präsenten wurden die Erstplatzierten natürlich besonders bedacht: Svenja Groß freute sich über eine Leica C Lux 3, Selina Süß über eine Nikon Coolpix sowie ein Praktikum beim Wiesbadener Kurier. Die 22-Jährige hat dann Gelegenheit, die Fotografen und das Video-Team der Zeitung zu begleiten sowie von Mediengestalterin Sabine Bartsch in die Grundzüge des Zeitungslayouts eingeführt zu werden. Für ihre "super Qualität" lobte Lars Hennemann, stellvertretender Chefredakteur, die List-Schüler. "Eigentlich können Sie gleich bei uns anfangen. Aber bestimmt bekommen Sie noch andere Angebote." Ab heute ist die Bilderschau im Foyer öffentlich. "Reinkommen und anschauen", animiert Ingeborg Salm-Boost, Leiterin der Stadt- und Bezirksredaktion, jeden, der Fotografien mag, ungewöhnliche Ansichten und individuelle und experimentelle Interpretationen von Wiesbaden.

 
"Kleine Lightsite" der List-Schüler 06.04.2009

26.11.2008 - WIESBADENER-Kurier

Im Pressehaus wird morgen Foto-Ausstellung eröffnet/Preise zu gewinnen

cd. Das altehrwürdige Kurhaus angestrahlt in grellem Pink oder in warmen Goldtönen, beleuchtete Papierkörbe, schrill-kunterbunte Tanzszenen: Innovative und experimentelle Ansichten bieten die elf Friedrich-List-Berufsschüler, die sich dem Wettbewerb "Momentaufnahmen der Kunst" stellten, allemal. Als "kreative Nachschau zur "Lightsite 08" sind die von einer Jury ausgewählten Arbeiten erstmalig bei der Vernissage im Foyer des Pressehauses am Donnerstag, 27. November, zu sehen. Die Ausstellung wird vom stellvertretenden Chefredakteur Lars Hennemann sowie Ingeborg Salm-Boost, Leiterin der Lokal- und Bezirksredaktion, eröffnet. Natürlich sind auch die beiden Initiatoren, Michael Eibes und Joe Kaiser, mit von der Partie, die ebenfalls Organisatoren und Ideengeber der "Lightsite" waren. Die beiden Kreativ-Köpfe initiierten den Wiesbadener Beitrag zur "Luminale" mit 30 Künstlern im Kurpark Mitte April. Interessenten können die Schau im Pressehaus in der Langgasse 21 ab Freitag zwei Wochen lang ansehen, sie haben auch die Möglichkeit, ihr Lieblings-Foto zu wählen. Bis Donnerstag, 11. Dezember, kann die Stimmkarte im Pressehaus abgegeben werden. Das Los entscheidet: Mit etwas Glück können Gäste ein mit ihrem Lieblings-Motiv bedrucktes T-Shirt, ein iPod shuffle, (MP 3-Player) oder ein Halbjahres-Abo des Kurier gewinnen. Bei der Vernissage übergibt Oberbürgermeister Helmut Müller die Preise.

 
Kreative Nachlese der "Lightsite" 06.04.2009

15.11.2008 - WIESBADENER-Kurier

Von Cornelia Diergardt

Angehende Profi-Fotografen zeigen ihre Arbeiten im Pressehaus

Sie kommen aus der gewerblichen Fotografie, stecken im ersten Ausbildungsjahr und nahmen, wie ihr Lehrer Ulrich Bingel anerkennend meint, die Herausforderung mit "Spaß und Muße" an. Elf Wiesbadener Friedrich-List-Berufsschüler stellten sich dem Wettbewerb "Momentaufnahmen der Kunst", den die Initiatoren Michael Eibes und Joe Kaiser als "kreative Nachschau" zur "Lightsite 08" ins Leben riefen. Die "Lightsite 08", ein Parcours mit Licht- und Medieninstallationen von 30 Künstlern im Kurpark, fand im April als Wiesbadener Beitrag zur "Luminale" im Rahmen der Frankfurter Messe "Light and Building" statt. Das Spektakel initiierten ebenfalls Eibes und Kaiser, die mit der Lichtschau unter anderem auch eine "Plattform für Designer, Künstler und Architekten" schaffen wollten. Die Arbeiten der Berufsschüler sind ab Donnerstag, 27. November, im Pressehaus in der Wiesbadener Langgasse 21 ausgestellt. Oberbürgermeister Helmut Müller wird bei der Vernissage, die um 18.30 Uhr beginnt, die Preise übergeben. Zwei Wochen lang können sich Interessierte die Arbeiten, die aufgeteilt sind in die beiden Kategorien "Künstlerisches Einzelbild" und "Reportage Serie", anschauen. Erfahrungen mit Wettbewerben haben die List-Schüler zahlreiche gemacht. Doch die Ausstellung ihrer Arbeiten ist für die angehenden Profi-Fotografen eine außergewöhnliche Gelegenheit. Nico Becher, der das Projekt von Schülerseite her begleitet, freut sich über den Zusammenhalt unter den Berufsschülern, der seit der Projektarbeit stark gewachsen sei. Vor allem sind der 19-jährige Becher und seine Schulkollegen natürlich "gespannt", wie die Resonanz der Besucher auf ihre Arbeiten ausfällt. Wie Lehrer Ulrich Bingel ergänzt, stellten sich die Berufsschüler einer "großen technischen Herausforderung". Schließlich wurden die Aufnahmen nachts, mit Stativ und langer Belichtungszeit gemacht. Betrachter können auf die frei gestalteten Fotos gespannt sein, die teilweise sehr experimentell, auf jeden Fall eine eigene künstlerische Interpretation liefern und von technischer Finesse sind. Die Arbeiten sind nach der Ausstellung auch im Internet unter www.light-site.de zu sehen.

 
     
 
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