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Morsch aber OHO
Wenn man diesen
Namen hört, kann man sich nicht direkt vorstellen, was wir vorhaben, aber man
ahnt es vielleicht. Wenn man im Frühling einen kleinen Spaziergang macht, sieht
man sie überall. Diese kleinen Stapel mit aussortierten und erinnerungsreichen
Dingen. Man geht an ihnen vorbei und stellt fest, dass sie bald in einen großen
Container und damit an ihr Ende gelangen werden.
Eine andere
Geschichte: Man beschließt sein Zimmer umzugestalten, geht zu Ikea und sieht
sich die dort ausgestellten Möbel genau an. Sie sind schön, aber in ihnen
steckt kein Leben, sie haben nichts Besonderes, enttäuscht und immer noch auf
der Suche verlässt man den Laden.
Diese Situationen kennen wohl viele und wir
haben uns überlegt, wie wir dies ändern könnten. Wir, das sind Alexandra
Bidian, Katharina Kunz und Leonie Urban, drei Schülerinnen der 11. Klasse der
Gutenbergschule, wollten den alten Möbeln einen Geist und eine gewisse
Besonderheit einhauchen und zeigen, dass auch aus alten Dingen schönes und
neues entstehen kann.
Schon direkt nach
dem letzten Schulaward 2007 war uns klar, dass wir wieder teilnehmen würden.
Zu dritt machten
wir uns also auf den Weg und überlegten, wie wir unser Projekt am Besten
umsetzen könnten.
Zuerst ging es in
Keller und dann auf die Straße auf der Suche nach einem Sperrmüll, was im
Winter gar nicht so leicht ist. Mit einigen Möbeln, die wir letztendlich auch
in der Schule fanden, begannen wir unsere Arbeit.
Wie bei dem letzen
Leonardo - Schulaward blieben wir unserem Motto, „aus alt wir neu- gegen die
Wegwerfgesellschaft“ treu und verwendeten alte Materialien, wie z.B. kaputte
CDs oder aus Teelichthaltern hergestellte Pailletten, zur Dekoration.
So manches stellt
man sich in der Möbelherstellung allerdings leichter vor, als es wirklich ist.
Gerade auch, weil wir oft nicht das benötigte Werkzeug hatten, wurden wir mir
so einigen unerwarteten Problemen konfrontiert.
Bei unseren ersten
Treffen legten wir unser Konzept fest und begannen die eher grobe Arbeit, wie
das Abschleifen, Sägen oder einfach nur diskutieren.
Erst sehr viel
später ging es dann ins Detail.
Wie so oft verging
die Zeit viel zu schnell und der Abgabetermin rückte immer näher und näher, da
kamen die Ferien nur gelegen, die sich in eine Intensivprojektphase entwickelten.
Wir malten und
hämmerten, nähten und klebten und sammelten Ideen. Langsam begannen unsere
Möbel Gestalt anzunehmen und wurden genau das, was wir wollten, nämlich
individuell und eine Verknüpfung zwischen dem Alten und dem Neuen. Was genau
aus den Möbeln geworden ist und die Entwicklung dieser ist auf den Fotos zu
sehen. Nur ein kleiner Tipp im Voraus, so etwas gibt’s es nicht bei Ikea zu
kaufen…
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